Fea´s naive Welt

Fea´s naive Welt

Transkript

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00:00:10: Hallo und herzlich willkommen in Ferias naiver Welt, deinem Podcast für mehr Empathie und Kitas.

00:00:16: Ich bin Feria Finger ich bin Kindheitspädagogin und ich bin selbstständige Weiterbilderin für pädagogische Fachkräfte im Kindertageseinrichtungen.

00:00:24: Und da habe ich so ein paar Schwerpunktthemen wie zum Beispiel Adultismus Partizipationen beißen in der Grippe usw.

00:00:31: Alle Infos dazu findest du auf meiner homepage feriafinger.de.

00:00:36: In diesem podcast spreche ich über Themen die dir und wahrscheinlich mir auch in Kindertageseinrichtungen begegnen, bei denen ich mir denke okay aber wenn wir jetzt den aktuellen wissenschaftlichen Stand mit einbeziehen.

00:00:49: Wenn wir uns nochmal angucken was bedeutet denn fachlich professionelles Handeln?

00:00:54: Wenn wir die ganze Situation reflektieren und dann einen Kleckschen Empathie für alle oben raufpacken Dann kriegen wir das doch hoffentlich besser hin.

00:01:04: Du hast es wahrscheinlich schon gesehen, im Titel ich bin heute nicht alleine da und wie immer will ich dann nicht so lange hier irgendwie rum eiern sondern einfach direkt zum Punkt kommen.

00:01:12: Ich habe nämlich einen ganz tollen Gast heute eingeladen.

00:01:15: mich freu mich sehr sehr sehr doll dass sie da ist und zwar Jessica Schuch und vielleicht hast du schon ihr Buch gelesen oder nicht?

00:01:22: Dann wirst du's am Ende dieser Folge auf jeden Fall lesen wollen!

00:01:25: Ich sage dir kurz wer is eigentlich Jessica?

00:01:28: Sie ist staatlich... Sie lacht schon.. Nicht lachen jetzt!

00:01:30: Sie ist statlich eine kannte Erzieherin Supervisorin, sie ist pädagogische Psycho-Tramatikerin.

00:01:38: Ich weiß überhaupt nicht was das ist aber es kann ich Sie vielleicht gleich fragen.

00:01:41: Sie ist außer dem Multiplikatorin für Partizipation und Engagementförderung nach der Kinderstube der Demokratie und Theaterpädagogin mit dem Schwerpunkt Improvisationstheater und ich habe Sie schon Spielen sehen in Improvisationstheaters und sie hat mein kleines.

00:01:59: Ich will jetzt nicht sagen Trauma ist so ein großes Wort, aber ich hatte eine ganz schlechte Erfahrung mit ihm pro Theater und Jessica hat das alles wieder geregelt.

00:02:06: Und ich habe jetzt wieder vertrauen dass es doch was Gutes sein kann!

00:02:10: Und heute möchte ich mit ihr sprechen über Ihr Buch, das sie jetzt gerade Anfang des Jahres erschienen ist.

00:02:14: oder was heißt nachher von paar Wochen?

00:02:16: Das heisst Kinderkonferenzen Morgengreise & Co.

00:02:19: Ein Gesamtkonzept für Kinderrunden als Beteiligungs- beziehungs- Nee, doch als Beteiligungs- und Beziehungsunschutzpraxis in der Kita.

00:02:28: So jetzt Jessica herzlich willkommen!

00:02:33: Ja

00:02:33: hallo!

00:02:34: Kann ich wieder zuschalten?

00:02:37: Ich freue mich.

00:02:38: vielen Dank für deine Einladung.

00:02:41: Ja

00:02:41: voll schön dass du gesagt hast ja ich weiß nicht wie das geht aber machen wir wohl.

00:02:45: Das machen wir Wohl.

00:02:47: Habe

00:02:47: ich alles gesagt was dir wichtig war in der Vorstellung?

00:02:52: Also ich bin ja immer nicht so gut da drin mich selber vorzustellen, weil ich denke das ist immer so viel und manchmal steupert man dann über solche Sachen wie du gerade schon hattest.

00:03:00: Was ist eigentlich eine pädagogische Psycho-Dramatikerin?

00:03:03: Ja genau!

00:03:04: Und ich habe auch ein zwei Sachen raus gelassen.

00:03:06: Ich hab zum Beispiel nicht gesagt dass du auch Diplom-Sozialpädagogen bist und so.

00:03:14: Ich hab mir mal sagen... Das

00:03:15: ist übrigens auch gar nicht so wichtig, tatsächlich.

00:03:17: Muss ich mal sagen!

00:03:18: Ich weiß nicht ob du es drin haben willst aber ich erzählte total gerne.

00:03:21: Ich habe Erzieherin gelernt und dachte echt das ist mein Mega-Beruf.

00:03:26: Und damals als man Erziehern wurde in meinem Alter fair da musste man basteln können und basteln mögen.

00:03:32: Und ich kann basteln nicht und ich mag es nicht.

00:03:35: Weißt du diese Fensterbilder die man akkurat ausschneiden muss?

00:03:39: Und das war der einzige Grund tatsächlich warum ich gedacht habe okay scheiße dann muss ich wohl nochmal studieren wenn ich in diesem Bereich arbeiten will.

00:03:45: Und erst danach kamen die Bildungspläne und so weiter, deshalb also von daher ich identifiziere mich tatsächlich eher als Erzieherin häufig als genau Diplom-Sozialpädagogin vom Erstberuf her auf jeden Fall.

00:04:00: Ich wollte das jetzt nur auch nicht unterschlagen haben.

00:04:03: Das Ding ist, ich habe mal gehört dass es wohl so eine sehr deutsche Eigenschaft ist, dass wir sehr darauf wert legen zu wissen wer spricht denn was für Qualifikationen hat die Person überhaupt?

00:04:14: Ja ich bin da immer nicht so.

00:04:16: aber dann hab' ich gedacht naja gut wenn das Leute interessiert dann können wir das ja auch sagen das ist ja gar kein ding.

00:04:21: machen wir ja das jetzt nicht irgendwie gedacht.

00:04:24: oder ja Bücher schreiben kann ja

00:04:28: Was vielleicht interessant ist, ich bin supervisoren.

00:04:32: Das stimmt auch und ich arbeite meistens oder sehr oft als Supervisorin und Prozessberaterin in Kita-Teams um Bestandteile eine Schutzkonzept zu erarbeiten und das mit einem recht hohen Beteiligungsanspruch.

00:04:48: Also genau das ist das was ich ja liebste und sehr viel mache.

00:04:55: könnte auch daher kommen, dass du ja einfach sehr geschult bist in der Kinderstube der Demokratie.

00:05:00: Das ist ja einfach so eine mega krasse Sache wenn es um Beteiligung geht.

00:05:07: also man kommt ja nicht daran vorbei einfach zu sagen das sind Ansätze Gedanken das alles Praxis erprobt und so weiter und ja auch schon seit Jahren das ist ja jetzt nicht irgendwie gestern gewachsen.

00:05:21: genau Das ist auf jeden Fall der Ausgangspunkt von sehr vielen gewesen.

00:05:25: Auf jeden Fall die Kinderstube der Demokratie zu gucken, wie kann man Beteiligungsstrukturen implementieren?

00:05:30: Das war auch das erste Mal dass ich in Zuge dieser Ausbildung damals von Kinderkonferenzen gehört habe.

00:05:37: aber natürlich ist dann noch einiges dazu gekommen und auch nochmal das auch noch mal auf andere Ebenen eben zu sehen vor allen Dingen auch was bedeutet Teambeteiligung und sie kann das gut gelingen so einen Gruppenprozess zu begleiten Und genau Und dazu passt eben auch das heutige Thema auf jeden Fall.

00:05:56: Wir haben gesagt, wir wollen mal mit den Morgenkreisen anfangen und in deinem Buch geht es ja auch sehr... Also du hast ja diese zwei Fokussthemen Morgengreis- und Kinderkonferenz und ich habe das total gern gelesen.

00:06:09: Sag ich dir wie's ist?

00:06:10: Ich hab mir das gekauft und hab gedacht so!

00:06:12: Jetzt will ich doch mal sehen und da stehen wirklich Sachen drin die ich noch gar nicht wusste Und du bist ja auch so ein bisschen historisch abgetaucht in diese ganze Geschichte mit dem Morgenkreis.

00:06:23: und wo kommen denn überhaupt Kreisspiele her?

00:06:27: Kannst Du etwas dazu sagen?

00:06:30: Ja.

00:06:32: Also ich habe mich natürlich mit beschäftigt, wofür machen wir den Morgengreis eigentlich.

00:06:36: Dann hab' ich gedacht, dann macht es vielleicht mal Sinn, genauer zu gucken... Wo kommt das Ganze eigentlich her?

00:06:42: Und was ich sehr irritierend fand, war so viel gibt es dazu gar nicht erst einmal.

00:06:46: Also es gibt keine kein Bruch, was sich gefunden hätte, keinen Artikel, was ich gefunden hätte wo drinnen steht Mensch, neunzehntinhundertfünfzig oder so oder sechzig war der Morgengreis so und so genau.

00:06:57: Ich habe dann schon entdecken können dass es schon ist, dass Fröbel dort oft genannt wird, der auch sehr vom Kreis offensichtlich und der Idee von einer Gemeinschaft geschwärmt hat, und das auch sehr gelebt hat.

00:07:13: Und dann kam erst mal lange nichts was ich gefunden hatte, dann kam doch mal Bezug zu der offenen Arbeit, was dann ja wahrscheinlich so der Zeitraum in den Siebziger-Achtzigerjahren ist wo man eben sich als Kreis zusammentreffen wollte weil man eben offen gearbeitet hat und denken wollte was es heute überhaupt los?

00:07:29: Dann habe ich gedacht okay dann schauen wir mal auf die Inhalte und das waren eben die Kreispiele Also die jeder, die man vielleicht auch selbst erlebt hat als Kind.

00:07:37: Ich weiß nicht was du im Kindergarten eigentlich?

00:07:40: Ja ich war in Waldorf Kindergärten.

00:07:42: Ah okay gut guck mal das ist ja auch nochmal spannend zu gucken und was da dann so gewesen ist.

00:07:47: Und Sachen Kreis spielen sicherlich auch noch einmal anders.

00:07:50: Es gibt halt dieses Buch dass können jetzt die Hörerinnen gar nicht sehen aber es nennt sich lebendiges Kreispiel.

00:07:56: Ach das kannst du jetzt auch gar nicht so richtig sehen!

00:07:58: Jetzt vielleicht ne?

00:07:58: Ist ein sehr sehr altes Buch Und da wurden dann die Kreispiele so ein bisschen erklärt und auch die Ideen, wofür.

00:08:06: Also genau ich habe gerade nochmal geschaut, die ersten wurden glaube ich neun zu dreiundsiebzig, war die erste Auflage von diesem Buch.

00:08:17: Und falls das irgendjemand noch mal nachbestellen will oder finden will, ist genau das heiß lebendiges Kreispiel.

00:08:27: Ich weiß nicht, ob du Bock hast.

00:08:29: Aber ich finde halt die Zitate, die da drin sind irgendwie so bezeichnend wo man sich überdenkt ach so aha Darko kommt die Kreispiele her und das war so die Absicht.

00:08:38: Da steht zum Beispiel in dem Buch drinnen wenn es um Prostrations- und Ausgrenzung geht.

00:08:44: Ja Das war offensichtlich total gewollt früher.

00:08:47: Dass das eben in Kreispielen vorkommt dass wir Kinder frustrieren Und dass sie auch mal Ausgrenzungen erleben Da steht zum Beispiel drin im Spiel faule Eier, also da bekommt man wohl ins Faule Ei offensichtlich.

00:09:02: In der Realität fürchten Kinder solche Momente.

00:09:05: Sie wollen nicht ausgelacht werden, nicht verspottet und abgelehnt sein.

00:09:09: und doch sollte man im Leben Spannungen ertragen können.

00:09:12: Im Spiel sind diese Frustrationsmomente in Spielregeln eingebettet.

00:09:17: Man ist zum Glück nur kurz ausgestellt Man kann schnell wieder in die Geborgenheit und in die Anonymität des Kreises zurückkehren.

00:09:26: Da denke ich ja so krass, also das ist offensichtlich Spiele.

00:09:31: Keine Ahnung, Plumms sagt... Und es gibt hier noch einige Kreispiele, die wir haben, wo das eben gewollt ist, wo es auch komplett um Thema mit Macht usw.

00:09:42: Also Machtthemen sind da auch echt die Regeln.

00:09:48: Auf der anderen Seite gibt es in Kreisspiel-Situationen, die dem Kind zu einer Machtposition verhelft.

00:09:57: Ich kann schon nicht mehr!

00:10:01: Das prrifft immerzu wenn ein Einzelner außen um den Kreiser rumgehen kann dann besitzt er Macht über diesen.

00:10:08: Er das Spielführer kann bestimmen wen er mitnehmen will wem er den Plumpstack hinlegt und so weiter.

00:10:16: Er kann manchmal dadurch sogar bestimmen, wer Sieger oder Verlierer wird.

00:10:21: Er kann es auskosten, dass er als Einziger bestimmen darf – das ist für jedes Kind eine wichtige Erfahrung!

00:10:29: Es sollten alle etwa im selben Verhältnis solche Machtpositionen ausleben dürfen.

00:10:34: Die Gruppe sollte soweit kommen, dass sie ein Kind, das immer Führerrollen annimmt, bewusst näcken und zurückstellen

00:10:41: kann.".

00:10:45: Jetzt

00:10:46: muss ich kurz echt tief Luft holen,

00:10:48: ey.

00:10:48: Krass!

00:10:48: Ja... Ich hab auch.

00:10:50: und wenn du jetzt so oder wenn wir jetzt uns manche Spiele anschauen die im Morgengreis noch stattfinden wie zum Beispiel mein rechter rechter Platz ist leer oder so da geht es ja schon auch um Macht wen wähle ich und wen wähl' ich nicht?

00:11:06: Und diese Spiele von Wahl- und Abwahl naja sie sind kann man machen wenn man meint, man muss das machen.

00:11:14: Aber das ist nicht besonders förderlich für eine gute Situation, wo sich jedes Kind im besten Fall ja wohlfühlen sollte in so einem Morgenkreis.

00:11:23: Das ist schon irgendwie

00:11:25: ...

00:11:25: weiß ich nicht, also egal!

00:11:27: Das ist ganz anderes.

00:11:28: aber es ist immer noch so dass man diese exponierten Situationen schafft, in denen sich halt nicht alle unbedingt wohl fühlen.

00:11:36: und Ja, wenn es gut läuft dann hat das Kind die Möglichkeit dass jemand anderes beobachtet in dem Fall wahrscheinlich auch ein Erwachsener beobachtet.

00:11:44: Das Kind fühlt sich gerade nicht wohl und man sagt du musst auch nicht oder dass man dann auf Freiwilligkeit guckt.

00:11:50: aber das ist ja nicht unbedingt überall so und ich frag mich grade also kommt da Das ist jetzt vielleicht eine sehr verkürzte Causalkette.

00:11:58: Aber das könnte schon unter anderem aus diesen Büchern kommen, also dass da eben solche Sachen drinstehen und dass da drin steht ja aber muss man ja auch.

00:12:05: Und gerade dieses Frustrationen aushalten lernen es ja durch Außenthema, das uns immer noch begegnet.

00:12:13: Genau oder auch mal fair gar kein Problem.

00:12:17: Du wurdest jetzt halt nicht gewählt.

00:12:19: Vielleicht bist du ja nächstes Mal dran?

00:12:20: Ja

00:12:21: oder so geht das Spiel halt fair Ja.

00:12:24: Ist halt so, ne?

00:12:26: Also genau, eben also diese Spiele oder die Kreis-Situation, wenn man jetzt auf bestimmte Kreise blickt es geht viel um Anpassung, viel darum eben Sachen zu machen weil man sie eben so macht, zuzuhören still zu sein und so weiter.

00:12:45: Und wenn ich mir das so anschaue frage ich mich ganz oft was hat das eigentlich mit dem Bild vom Kind zu tun was wir eigentlich vertreten?

00:12:52: Und das passt eben nicht zusammen.

00:12:54: Und von daher war da schon spannend für mich zu überlegen, wo kommt das Ganze?

00:12:59: Ich sag mal jetzt Platzzeug!

00:13:01: Was wir so machen eigentlich her und ist uns das eigentlich bewusst.

00:13:07: Und ich glaube dann haben wir wahrscheinlich irgendwann versucht... Na ja, dann kam hier die Bezeiligung usw.

00:13:14: auf und dann haben sie vielleicht überhaupt nicht erforscht.

00:13:17: aber von der Idee her denke ich okay Dann haben wir vielleicht versucht da jetzt plötzlich Beteiligung draus zu machen und haben dann irgendwie so gesagt, na ja weißt du was?

00:13:25: Das Tageskind das jetzt bestimmen darf in welcher Abfolge irgendwas passiert.

00:13:28: Das ist Bezeiligung.

00:13:30: Da machen wir eine Vollpartizipation und dann konnten wir ja ich weiß nicht ob du es auch schon gelesen hast aber ich gehe davon aus wenn man mal so ein Hauskonzeption mal durchliest um Partizipations hat, dann steht ja häufiger mal nachher das Tageskind dass das auch Partizhipation sei.

00:13:44: Ja, das Tageskind.

00:13:45: Das Mitbestimmer-Kind.

00:13:46: Das Morgengreis-Kinder.

00:13:48: Das Kind hat immer andere Namen aber es meint permanent das Gleiche.

00:13:52: Das habe ich ganz kurz nur gesagt in meinem Buch auch so ein bisschen rausgehoben dass ich denke, dass das mit Bestimmerkind ist wie eine Alibi-Partizipation weil am Ende haben ja die Erwachsenen entschieden

00:14:07: Auf jeden Fall.

00:14:08: Wer

00:14:08: ist das Mitbestimmerkind?

00:14:09: Welche Aufgaben kriegt es mit Bestimmerkind?

00:14:11: und so weiter, ne?

00:14:12: Und dann heißt er aber, dass die Kinder finden das so toll... Ja, sag du mal!

00:14:19: Was denkst du da drüber?

00:14:20: Weil du hast ja auch ein ganzes Kapitel dazu gemacht.

00:14:23: wenn ich's richtig weiß muss gerade nochmal abgucken.

00:14:26: Ja, hab' ich.

00:14:26: Genau, Tageskind sein eine Rolle mit Nebenwirkungen.

00:14:30: Ja auf jeden Fall.

00:14:32: also das Ding ist halt Genau davon mal abgesehen, dass man infrage stellen kann so wie du das schon einmal gemacht hast ob das überhaupt Beteiligung ist oder nicht.

00:14:43: Das Ding ist ich kann den Anspruch als Fachkraft oder die das Versprechen was sich dem Tageskind oder dem Entbestimmert Kind gebe nicht gerecht werden weil im Grunde bedeutet es ja ich sage einem kind Du kannst hier bestimmt bis jetzt hier läuft.

00:14:58: gleichzeitig sollen sich aber irgendwie alle Kinder beteiligen können und das heißt Ich habe zwei Sachen zu bedienen.

00:15:04: Ich muss erstmal dem Kind, was jetzt Bestimmerkind ist, helfen.

00:15:09: Dass es seine Rolle wahrnehmen kann und zu seinem Recht kommt Und alle anderen Kinder sollen sich aber am besten Fall ja auch beteiligen können.

00:15:15: Also ich kann die ja nicht ausklammern.

00:15:17: Das heißt im Grunde habe ich zwei Dinger zu bedienen und das ist fast nicht möglich Weil keine Ahnung.

00:15:23: dass Tageskind soll jetzt entscheiden welches Lied gesungen wird oder welche Spielgrad gespielt wird und es braucht ein bisschen länger Und währenddessen säuft mir die andere Gruppe komplett ab Kann ich nicht einfach sagen, die können ihre Aufmerksamkeit nicht halten und dann bleibt mir ja nur noch zu sagen hey seid still auf wie auch immer.

00:15:42: Sei mal konzentriert oder das ist nicht freundlich.

00:15:44: morgen bist du der bestimme das Bestimmer Kind.

00:15:46: da möchtest Du auch dass man auf dich wartet und und und das heißt Ich kann nur reglementieren

00:15:52: Wie so ein Schiri bisschen.

00:15:53: Man sitzt am Rand und muss irgendwie einen Gleichgewicht schaffen.

00:15:56: Genau, aber ich kann nicht wirklich das eigentlich machen was es braucht.

00:16:02: Das braucht ja eigentlich Co-Regulation an der Stelle.

00:16:04: Kann ich aber dem gar nicht gerecht werden?

00:16:07: Und gleichzeitig kann ich den Bestimmerkind im Grunde auch nicht gerechtswerden weil ich werde irgendwann sagen Mensch, Pia jetzt entscheide ich mal!

00:16:15: Jetzt warten die anderen schon so lang.

00:16:17: Genau und dann keine Ahnung... So kannst du

00:16:19: nicht bestimme Kind sein

00:16:20: So ungefähr.

00:16:21: Und dann nach irgendwie keine Ahnung, dann haben wir irgendwann wieder Teamsitzungen.

00:16:25: und dann sage ich dir... Wenn du jetzt meine Kollegin wärst, ach weißt du was?

00:16:30: Das dauert immer so lange mit den drei Liedern das können die noch nicht.

00:16:33: Lass uns einfach nur noch zwei Lieder machen zur Auswahl damit schneller geht.

00:16:38: Weißt du es wird halt eigentlich... Ich finde wir sollten uns fragen wofür ist dieser Morgenkreis da?

00:16:45: Ist der für alle Kinder oder für ein Kind?

00:16:49: Und dann werden wir irgendwie klarkommen müssen zu sagen, na ja eigentlich sollen sich schon jedes Kind beteiligen können.

00:16:55: Wenn sich jedes Kind verteiligen können sollte oder darf, dann muss ich halt auch die Gruppe lesen dürfen und dann muss sich auch individuelle Entscheidungen treffen können.

00:17:06: Dann kann ich nicht nach diesem Ablauf immer gehen.

00:17:09: noch Motto erst Kinder zählen, dann Wetter oder welchen Tag haben wir heute?

00:17:14: weil dann müsste ich ja individuell auf die Situation schauen und schauen, okay was braucht diese Gruppe eigentlich gerade um eine gute Zeit miteinander zu haben?

00:17:23: Und ich kann nicht mehr so flexibel reagieren wenn ich die Moderation einem Kind übergebe.

00:17:30: Das ist das Problem!

00:17:32: Ich weiß dass viele sagen aber das mit dem Tageskind ist so schön es wollen immer so gerne und denke ich so ja aber das liegt auch an vielen anderen Dingen möglicherweise dass sie sich sonst eben nicht so viel beteiligen können.

00:17:44: Und dann freuen sie sich natürlich, wenn Sie mal dürfen.

00:17:49: Und da waren wir abgesehen nur weil irgendwie was begehrt ist heißt es nicht dass das gut ist.

00:17:54: also das heißt ja noch nicht dass es fachlich richtig ist oder vernünftig wäre es dann trotzdem zu tun.

00:18:00: Ja voll ich habe gerade an etwas gedacht was ich auch schon länger weiß und verinnerlicht habe, was Andrea Tures in einer Folge von paar Wochen sagte.

00:18:12: Pädagogisches Handeln muss sich immer daran messen lassen ob es dem Kind in der Entwicklung dient Und Morgengreise, wie die an vielen Stellen sind, sind halt nicht dienlich in der Entwicklung.

00:18:25: Auch wenn wir uns das schönreden und auch wenn da vielleicht so ein Gedankengut von dreihundertundundseinhalbzig noch drinsteckt ist dann sagt er aber da lernen wir jetzt eine Frustration Toleranz oder was auch immer.

00:18:34: ja ich glaube da wissen wir es mittlerweile besser und halten manchmal also Gewohnheiten irgendwie fest, wo wir dann denken da kann sich aber jetzt irgendwie Persönlichkeit entwickeln.

00:18:47: Da kann sich jetzt irgendwas stärken und vergessen dabei was eigentlich im Alltag alles passieren könnte, wo genau das stattfindet, was wir jetzt gerne hätten dass es in diesen zwanzig-dreißig Minuten Morgenkreis passieren soll, ne?

00:19:00: Das...

00:19:02: Ja,

00:19:05: genau!

00:19:07: Ja, wir haben

00:19:09: heute viele Fässer zu öffnen und wir werden sie alle wahrscheinlich nicht mehr zukriegen.

00:19:15: Mir hat letztens jemand gesagt was aber das macht doch niemand?

00:19:18: Und ich finde es so interessant weil ich ja weiß dass die Leute noch machen so lange Morgenreise für alle mit einem bestimmeren Kind Tageskind-Morgenkreis-Kind wie immer heißt.

00:19:30: Und gleichzeitig habe ich ungefähr in jeder Fortbildung Leute sitzen die sagen aber das mach doch niemand mehr.

00:19:38: Und das finde ich total interessant, dass diese Schere so aufgeht und dass wir irgendwie annehmen können auf der einen Seite.

00:19:44: Das macht niemand mehr und auf der anderen Seite doch auf jeden Fall und deshalb ist es auch ein großes Thema ja überall noch.

00:19:51: Ja unbedingt!

00:19:53: Und selbst spannend ist er... Ich habe jetzt schon einige Fortbildung oder Weiterbildung zu dem Thema geben dürfen.

00:20:01: und auch wenn die Aussage kommt, ja wir machen's nicht Und man dann nachfragt mir, wie macht ihr es denn da an?

00:20:08: Was ist denn noch Bestandteil, das auch oft geschwommen wird.

00:20:13: Weil Teams oft nicht herausarbeiten, wofür wollen wir diese Runde eigentlich haben?

00:20:18: und jede Gruppe macht die Runde anders.

00:20:22: Das finde ich total verrückt weil ich brauche doch irgendwie eine pädagogische Idee für überhaupt.

00:20:27: Die Zeit der Kinder ist ja so kostbar!

00:20:30: Also ich sag mal, warum sollten wir die Zeit der Kinder verschwenden?

00:20:34: Wo wir nicht mehr wissen, wofür wird das eigentlich machen.

00:20:37: Das finde ich schon auch wichtig darüber nachzudenken.

00:20:41: Die Antwort, die ich oft kriege ist für den Rhythmus.

00:20:45: Es braucht eine Struktur im Tagesablauf auf dem Rhythmismus.

00:20:49: Der Rhythmos muss stimmen und er ist dann bei manchen um halb neun und bei anderen um zehn.

00:20:55: Nein, nein.

00:20:57: Der Tagesablauf ist strukturiert und das ist wichtig damit die Kinder sich im Tagesablauf orientieren können.

00:21:04: Und wie spät?

00:21:05: Also wann geht der Rhythmus los?

00:21:09: Weißt du!

00:21:10: Ich hab fünf Jahre an.

00:21:12: Von ein paar Jahren gab es auf Insta diese Welle, wo wir alle so Lip-Sync-Videos gemacht haben.

00:21:16: Ich weiß gar nicht, ob du da mit am Start warst damals.

00:21:19: Da kannte ich dich noch nicht!

00:21:21: Ich war damit am Start und da habe ich auch sowas gemacht.

00:21:24: Ich nenne das ja gerne Strukturflexibilität.

00:21:27: also wir haben eine Struktur und in der Struktur versuchen wir flexibel zu sein und auf Bedürfnisse einzugehen.

00:21:32: Und da gab's einen Spruch... Das war irgendwie auf Englisch aber vom Sinn her war okay.

00:21:39: hey ich bin voll dabei.

00:21:40: Wir gehen jetzt mit dem Flow.

00:21:41: Wann startet der?

00:21:43: Und daran erinnert mich das gerade vor, weil es genau die Frage halt ist.

00:21:49: Naja also ich meine... Die Häuser machen oder die Gruppen nicht nur in die Häuser auch die Gruppe machen zerteilweise sehr unterschiedlich.

00:21:56: Die einen machen um halb neun, die anderen um neun und dann muss man sich auch mal überlegen ja wofür denn eigentlich und wann geht der Rhythmus los?

00:22:07: Also das aller verrückteste finde sage ich jetzt hier ganz deutlich in der Hoffnung, dass sich das vielleicht ändert.

00:22:14: Ich finde Morgengreise zum Beispiel ganz, ganz früh morgens schwierig.

00:22:18: also nicht nur weil die Kinder es vielleicht nicht pünktlich gebracht werden sondern weil also das verrückteste ist ja wir sagen den Kindern oder den Eltern bringt eure Kinder bitte um halb neun damit wir um viertel vor neun den Morgenkreis starten können damit sie schon mal angekommen sind.

00:22:36: so Das Ding ist aber ja, der Morgenkreis wird ganz oft damit begründet, dass er oder dieser Kreise für das Ankommen da ist.

00:22:45: Dass man sieht wer es da und hallo usw.

00:22:48: Das heißt die Kinder müssen ankommen, damit sie für die nächste Ankommenssituation schon angekommen sind.

00:22:53: Das ist doch verrückt!

00:22:55: Also ist der Morgengreist auch nicht dazu da, dass wir Kinder ankommen?

00:22:59: Die sollen ja schon vorher angewärmt werden...

00:23:01: Ja, aber dann sind wir wieder an diese Frage.

00:23:03: Für was isst der denn jetzt

00:23:05: da?!

00:23:05: Genau

00:23:08: Das ist ja immer noch die ganz große Frage.

00:23:13: Ich habe

00:23:13: eine Idee, du vielleicht auch.

00:23:15: Ja

00:23:16: ich habe noch eine andere Idee.

00:23:18: Nein sage ich jetzt nicht.

00:23:20: Ich möchte das anders formulieren und nicht so formulieren dass es so übersagastisch rauskommt.

00:23:24: aber eine Sache die ja immernoch ein großes Thema ist dieses Zählen der Kinder das Wetter zu besprechen usw.

00:23:32: Weißt Du?

00:23:34: Und das sagen mir dann wirklich Leute, dass das der Bildungsauftrag ist.

00:23:37: Denn wir haben und er erfüllt sich mit dem Morgenkreis in dem wir das Zählen üben.

00:23:42: Das ist nämlich Mathematik und indem wir das mit dem Wetter besprechen habe ich vergessen was da der Oberbegriff ist usw.

00:23:49: So, dann haben wir den Tagesablauf Strukturorientierung und der Bildung Auftrag.

00:23:55: Genau!

00:23:56: Da hast du schön Umweltkunde und so weiter.

00:23:58: Umweltkund,

00:23:58: danke ja!

00:24:01: Parken wir es mal darunter ne?

00:24:03: Oder mach auch noch mal Sprachförderung rein und Musik, Musik.

00:24:08: Ja, ja genau.

00:24:11: Kannst du alles drin machen?

00:24:12: Ja ich... Deshalb dauert der Morgenkreis ja manchmal auch zwanzig oder dreißig Minuten.

00:24:18: Oder länger.

00:24:19: Ich hab letztens hat mir jemand geschrieben da hat es mir alle zehn Nägel hochgerollt.

00:24:24: Da hat eine Leidschung festgelegt, dass die Morgenkreise jetzt forty-fünf Minuten sein müssen.

00:24:31: Weil die Schulstunden sind forty fünf Minuten lang und es für alle vor allem für die Kinder, die sich irgendwo in einem neurodivergenten Raum aufhalten.

00:24:45: Vor allem für sie weil für die wird es besonders wichtig.

00:24:48: so ein Kind mit ARTS das muss auf jeden Fall darauf vorbereitet sein dass es diese fünfundfünfzig Minuten sitzen kann sich konzentrieren kann.

00:24:57: wie auch immer da kriege ich krieg direkt.

00:24:59: Schnabatmung ist nicht übertrieben.

00:25:01: mir schnürt es direkt die komplett die Luft ab wenn ich das höre weil ich so denke ich kann total fühlen

00:25:08: was

00:25:08: Sie meinen, ich verstehe Ihre Sorge dahinter.

00:25:13: Check' ich!

00:25:14: Und der Weg ist meiner Meinung nach nicht die richtige ganz vorsichtig ausgedrückt.

00:25:23: Ich habe vor ein paar Wochen mich mit einer Lehrkraft unterhalten weil sie hatte dieses Buch in der Hand und meinte Schade, dass das noch für Kita ist.

00:25:31: Wir hätten es auch gut gebrauchen können.

00:25:33: Ja okay, dann haben wir uns unterhalten

00:25:35: und dann schreibt sie jetzt einen zweiten Band.

00:25:39: nicht glaube ich aber auf jeden Fall was spannend war, dass mir die Lehrkraft berichtet hat, dass sie tatsächlich gerade große Probleme haben in der Grundschule, aber es geht schon lange gar nicht mehr ums Sitzen sondern das wissen Sie inzwischen auch, dass das gar nicht das Thema ist.

00:25:55: Sondern es geht darum, Fokus herzustellen zu können also was aufnehmen zu können und in der Gruppe klarzukommen.

00:26:04: Und denke ich ja wunderbar!

00:26:05: Das wäre schön wenn wir das mal im Morgengreis aufkreifen weil genau warum geht's letztendlich?

00:26:10: Wenn der Morgenkreis so abläuft wie er jetzt abläuft und wenn er jetzt noch forty-fünf Minuten mit einer harten Struktur geht also mit harten Regeln wie wir es machen dann können Kinder nur eins lernen, nämlich Anpassung.

00:26:22: Entweder werden sie irgendwie auffällig in ihrem Verhalten und stören und machen Quatsch und fliegen dann im schlimmsten Fall oder zum Glück irgendwann raus.

00:26:30: weiß ich nicht wie man jetzt das benennen mag dass man sozusagen das nicht mehr absitzen muss.

00:26:36: aber genau durch diese Anpassungen lernen Sie eben gar nicht sich zu regulieren in einer Gruppensituation weshalb ich ja auch so Sprechsteine oder so tatsächlich schwierig finde, weil du lernst dann quasi dich nur an Regeln anzupassen.

00:26:53: Da freut sich jemand.

00:26:55: Schade, dass die Vora-Innen das jetzt nie sehen

00:26:57: kann!

00:26:58: Ich mache mal einen kleinen Dance, bitte beim Mikrofon... Weil das Ding ist ja, da sind alles so Punkte ... Ich glaube es heilt gerade irgendwas in mir, weil das alle so Punkte sind, die ich schon seit Jahren für mich empfinde empfunden habe so und manchmal manche manche dinge.

00:27:16: es gibt immer noch bei denen ich denke ich weiß nicht ob ich das jetzt so öffentlich sagen kann.

00:27:20: und jetzt kommst du sagst einfach ja das ist übrigens schwierig ja erzähl mal

00:27:25: weiter gerne weiter.

00:27:26: genau weil wenn wir mit sprechstein es sein es ist nur eine feedback runde wo du ihn jeder noch ein kommentar abgiebt fein oder

00:27:32: erwachsenen dann

00:27:33: genau.

00:27:33: aber wenn nun die dialog führen will.

00:27:37: oder irgendwie was dazutun wird zu irgendeinem Thema und du arbeitest mit Sprechsteinen, dann wird das Kind quasi die ganze Zeit darauf warten.

00:27:44: Habe ich jetzt den Sprechenstein oder nicht?

00:27:45: Und sobald ich das ... Dann wird der Kind sich eher mehr mit dieser Regel beschäftigen als wirklich, dass wirklich irgendeine Dialogzustande kommen könnte.

00:27:54: Weil wenn ich den Stein abgegeben habe bin ich auch nicht mal beteiligt, da bin ich heraus!

00:27:58: Das ist ja weiß wie ich meine... Ja voll.

00:28:01: Da bin ich ja fertig.

00:28:04: Es geht ja auch um diese Konzentration drauf.

00:28:06: Habe ich jetzt den Stein oder habe nicht den Stein?

00:28:08: und dann haben die noch gar nicht überlegt, was sie sagen wollen?

00:28:11: Und dann geht es ja wieder nicht schnell genug.

00:28:13: Richtig!

00:28:16: Also du hast keine organische Situationen sondern du hast irgendwas.

00:28:20: auf jeden Fall denken ja viele man muss dich melden usw.

00:28:23: und sofort und ausreden lassen und zuhören usw.. Das sind alles Dinge, wo wir Anpassung lernen.

00:28:31: Aber eigentlich müssten wir üben miteinander.

00:28:33: wie verhält man sich in so einer Gruppe?

00:28:35: Das ist ja bei uns Erwachsenen ja nicht anders!

00:28:38: Wenn ich an eine Teamsitzungen denke oder an Fortbildungssituationen, wo plötzlich so ne Gruppe neu zusammenkommt muss ich hier jeder erstmal orientieren und abchecken wie das hier läuft.

00:28:47: Keine Ahnung darf ich hier Witze machen obwohl jemand anderes schon Witz gemacht hat?

00:28:51: darf man hier laut lachen dass sich, darf man seine eigene Meinung hier äußern.

00:28:57: Darf man hier seine Flasche laut oder leise öffnen?

00:28:59: Ja also wir gucken ja auch.

00:29:01: wie verhalte ich mich jetzt in dieser Gruppensituation?

00:29:04: Können auch manchen noch nicht so gut... Eigentlich

00:29:07: interessant!

00:29:07: Man könnte ja jetzt meinen wenn der Kindergarten schon so gut vorbereitet hat und wir alle durch das gute Schulsystem gegangen sind dann könnten wir es jetzt irgendwie

00:29:15: nicht so.

00:29:16: Also es heißt, dass geht ganz viel um Selbstregulation in der Gruppe Und wenn ich jetzt aber gar kein Zettel schaffe, wo Kinder das lernen können.

00:29:25: Wo Kinder lernen können okay hier bringe ich mich ein, hier nehme ich mal zurück und so weiter unabhängig von einem Sprechstein dann lernt Kindertas nicht.

00:29:34: Und dann können Kinder das auch schlechter in der Schule später zu gucken.

00:29:39: wer ist hier eigentlich dran?

00:29:40: wie lerne ich mich selbstständig zurückzunehmen?

00:29:42: Das lernen sie nicht durch so harte Strukturen im Morgenkreis oder dass wäre viel besser.

00:29:47: Ich würde einen Rahmen gestalten wo wir so ein bisschen spielerisch das lernen können, wie ich meine Aufmerksamkeit halten kann.

00:29:53: Wie ich mich beteiligen kann?

00:29:54: Wie ich anderen Raum geben kann aber auch selber mir Raum nehme sogar in spielerei schon einfach und dann würden Schulen davon auch profitieren.

00:30:03: Und das haben tatsächlich einige Lehrkräfte schon durchschaut dass es eben gar nicht mehr unbedingt um Sitzen geht.

00:30:13: Ich glaube, was viele Schulen auch machen.

00:30:17: Gerade die Grundschulen wechseln so ab zwischen wirklich fokussierter Arbeit an irgendwas und dann gibt es ein Lied und dann wird irgendwie nochmal aufgestanden und dann etwas anderes gemacht.

00:30:31: Das heißt, es geht gar nicht so viel um das Sitzen bleiben und sich wirklich konzentrieren ewig lang auf ein Thema.

00:30:37: Sondern das sind halt vielleicht zehn Minuten, vielleicht eine Viertelstunde... Und dann muss man ja aber auch sehen die sind dann schon einen Jahr wieder älter als die Kinder im letzten Kindergartenjahr zum Beispiel.

00:30:48: Also das heißt Es ist irgendwie... Ich weiß nicht!

00:30:53: Es ist doch so selbsterklärend, weißt du?

00:30:56: dass es halt noch nicht geht.

00:31:00: Ich verstehe bei all diesen Dingen voll den Anspruch, ich verstehe auch die Idee von.

00:31:06: wir erfahren jetzt Gemeinschaft im Morgenkreis und gleichzeitig habe ich selbst erlebt und kenne viele andere, die sich nicht unbedingt einer Gemeinsschaft zugehörig fühlen nur weil wir gerade alle das Gleiche machen.

00:31:22: Nur weil wir jetzt im Kreis sitzen bin Dafür braucht es ja irgendwie andere Dinge.

00:31:27: Genau, und nochmal zurück zum Sitzen.

00:31:31: oder dass du sagst, du verstehst das?

00:31:32: Ich verstehe das auch nur dann finde ich sollten wir auch dem Anspruch beziehungsweise das Versprechen...ich verspreche mir ja davon wenn wir jetzt forty-fünf Minuten hier sitzen, dass Kinder sitzen lernen und das ist ja quatsch!

00:31:45: Aber natürlich die Idee Kind an das Sitzen beizudringen sage ich jetzt mal mit Tüdlchen.

00:31:50: Okay kann man haben aber dann müsste man's komplett ernst nehmen Und erstmal verstehen, was es ist.

00:31:56: Weil das erst einmal eine Königsdisziplin der Bewegung,

00:32:00: d.h.,

00:32:01: dass es die anstrengendste Bewegungsleistungen, die Menschen vollbringen können, da sitzen, weil dann geht es um ganz kleine Mikrobewegung, die wir ständig haben, um überhaupt so sitzen zu können.

00:32:11: D.h.

00:32:12: es geht um Bewegung.

00:32:13: Dann, liebe Leute, macht dreißig Minuten oder zwanzig Minuten Bewegungseinheit Rennt durch die Gegend und sagt so jetzt, lass uns sitzen.

00:32:21: Okay zehn Sekunden sitzen, tapfadapfadapa!

00:32:23: Und los wieder laufen.

00:32:25: also dann müsste man finde ich auch um das fair zu machen den Kinder erklären was machen wir hier eigentlich gerade für Bewegung?

00:32:31: Was trainieren wir ja eigentlich denn auch wirklich dass in einer Bewegungseinheit zu machen und nicht grade in einem Morgenkreis?

00:32:38: weil wie gesagt da geht es sehr ums wir gefühlt im schönsten im schönste Sinn wenn's noch gelingt.

00:32:46: Das wäre mir wichtig, dass wir dann da auch fair sind und nicht das mit einer Sache probieren die dafür wirklich nicht geeignet ist.

00:32:54: Und dann habe ich immer noch mal ein Thema mit diesen Gruppen.

00:32:57: also ja ich glaube auch, dass in den kommenden Jahren das nochmal ein anderes Thema wird wie machen wir Gemeinschaft erlebbar für uns insgesamt?

00:33:08: Wie kriegen wir irgendwie klar?

00:33:09: Wir sind ja ein Team so ungefähr Ich glaube, Thema sein wird in den nächsten Jahren, weil gerade dieses ganze Ding mit Bedürfnisorientierung und Partizipation so furchtbar auf die Individuen nur gesehen wird.

00:33:25: Und nicht klar ist, dass das halt der Grundstein ist.

00:33:27: Damit fängt es an und dann kommen wir zur Gemeinschaft aber noch nicht wenn die Kinder zwei drei vier sind sondern sehr viel später.

00:33:36: Worauf wollte ich jetzt eigentlich raus?

00:33:38: Warte!

00:33:40: Ich habe mein Fahrrad komplett verloren.

00:33:47: Ah, so Gruppen!

00:33:47: Genau.

00:33:48: Dass diese Gruppen so absurd groß auch sind... Also wann ist denn eine Gruppe?

00:33:53: Eine Gruppe?

00:33:53: müssen da jetzt wirklich alle fünfundzwanzig Kinder ne Gruppe sein?

00:33:57: oder könnte man auch sagen wir machen das jetzt kleiner wird?

00:34:02: spalten diese Gruppe noch mal auf so weil ich erlebe dann irgendwie in manchmal Krippen, die zum Beispiel ein offenes Konzept haben.

00:34:11: Dann sind da dreißig Krippenkinder im offenen Konzept und dann gibt's zwei Morgenkreise mit fünfzehn Krippingkindern.

00:34:18: In der Krippe?

00:34:19: Ja!

00:34:19: Und wenn ich jetzt weiß dass Kindergruppen auch als sehr viel größer empfinden, als sie vielleicht im echten Leben sind mit den Zahlen, die wir dann davor zählen... Das ist irgendwie es meistens nicht... Weißt du?

00:34:35: Ich denke so... Also

00:34:39: ich staunen gerade Krippe, fünfzehn Kinder in Morgengreis.

00:34:43: Das hab'

00:34:43: ich erlebt, das ist schon ein paar Jahre her aber ja...

00:34:46: Ja also finde ich verrückt tatsächlich weil zum Thema Gruppe wenn ich jetzt schaue wie gruppenfähig wir Erwachsenen sind, dass es sowieso auch eine These vor mir, ich glaube derzeit bewegt sich der Morgenkreis also schlecht in Richtung Veränderung, weil wir selber in unserer eigenen Gruppenfähigkeit eben gefragt werden.

00:35:09: Weil wenn ich jetzt so ein bisschen flexibler dem Morgenkreis gestalte... Also quasi nicht ohne Plan sozusagen mir schaue was ist heute eigentlich los?

00:35:20: Was braucht die Gruppe?

00:35:21: Brauchen wir ein Lied?

00:35:22: Brauchten wir irgendein cooles Spiel?

00:35:24: Was auch immer oder brauchen wir einfach gerade mal eine Erzählrunde?

00:35:28: Also da flexible reagiere dann muss ich mich ja selber.

00:35:31: Also dann bin ich sowieso selber Teil der Gruppe, weil erstmal mache ich ja einen Morgenkreis nicht nur um damit ich den Kindern irgendwie Bildung beibringe.

00:35:40: Sondern im besten Fall nutze sich die Kreissituation für mich selbst als Pädagogin in die Beziehung mit den Kindern zu kommen.

00:35:50: und deshalb finde ich das Thema Gruppe schon auch wichtig mit Blick auf die Gesellschaft dass wir schon lernen besser und vernünftiger miteinander klarzukommen.

00:35:59: Aber gerade weil die Gruppen auch im Kita-Bereich so groß sind, dann muss sich eben auch mehr Aktivitäten überlegen, wo möglichst alle zeitgleich – wenn sie denn wollen – sich beteiligen können und zwar mit ihren Ausdrucksmöglichkeiten.

00:36:13: Und zwar zu jeder Zeit auch einsteigen und aussteigen können oder nur beobachten dürfen.

00:36:19: Das bedeutet für mich auch dass im Morgenkreis eigentlich schon allein deshalb nicht länger sein kann als zehn Minuten oder so, weil ich sonst das Setting gar nicht halten kann!

00:36:29: Also ich finde Gruppensetting zu halten über forty-fünf Minuten, das kann keine Fachkraft wirklich gut.

00:36:36: Also geht nicht!

00:36:37: Es sei denn ich will den Kindern schlechte Gefühle machen und ich reglementiere nur noch Jahr aber wenn ich Kinder und mir auch selbst eine gute Zeit machen möchte dann ist für mich die Devise lieber gut und kurz statt lang und schlecht.

00:36:50: also ich muss halt auch selber gucken wie lange kann ich dieses Setting guthalten in einer guten, positiven Energie.

00:36:57: Weil das Einzige was ich erreichen kann glaube ich ist Kinder naht zu bringen dass Gruppe Spaß machen kann.

00:37:03: Das wäre mein Ziel.

00:37:04: Dass wir einfach merken wow das macht Spaß miteinander etwas zu tun und das wäre das Ziel an sich.

00:37:09: Ich mag mir was erzählen, ich mag mich da zeigen.

00:37:14: Ich kann interessiert sein und auf andere schauen wie sie das so machen usw.

00:37:18: Das sind die Ziele.

00:37:21: Und dann gehört da einiges eben auch nicht mehr rein, wenn ich das als Ziel habe.

00:37:26: Zum

00:37:27: Beispiel das Wählen und der Wochentag.

00:37:30: Dann ist es nicht mehr ein Morgenreis sondern eigentlich eher eine Art Kindertreffen aber auch noch keine Kinderkonferenz.

00:37:39: oder ist es schon dann Kinderkonference?

00:37:43: Nee!

00:37:43: Ich würde es ja trennen.

00:37:45: tatsächlich... Angefangen hat dieser Prozess ja in mir, wo ich mich mit diesen ganzen Kinderrunden auseinander gesetzt habe.

00:37:54: Mit der Kinderkonferenz tatsächlich nicht.

00:37:56: Ich war und bin total begeistert von Kinderkonventionen so.

00:38:00: Ich hab die Kinderstube der Demokratie die Ausbildung gemacht und dachte super!

00:38:04: Und jetzt können wir da mal ran und das vermitteln und entwickeln in Teams.

00:38:10: Und ich habe ja zu dem Zeitpunkt auch selber noch in Kitas gearbeitet habe dann unterschiedlichen Standorten, war ich immer mal wieder tätig und ich war einmal in einem Standort wo wir viele Probleme hatten.

00:38:30: Also da waren sehr viele Jugendhilfemaßnahmen in den Familien drin.

00:38:33: also wir hatten sechszig Hortkinder und ich hatte mal ausgerechnet sechzig Prozent davon hat eine Jugendhilfemaßnahme.

00:38:39: Wir hatten sehr so oft einen Hopput-Namen und so weiter.

00:38:47: Wir hatten eben Herausforderungen mit den Emotionen der Kinder, sag ich mal so.

00:38:50: Die sozialemotionale Entwicklung da war der Bedarf sehr groß und wir hatten eigentlich überhaupt keinen Schimmer wie wir damit oder mit den Kindern zusammen wie auch immer umgehen sollen und Kinderrunden überhaupt durchführen können.

00:39:05: Und das hatte ich ja gerade nicht erklärt.

00:39:07: damals habe ich dann die Idee gehabt eine Ausbildung zu machen die nannte sich pädagogische Psychodramatikerin.

00:39:14: Ach, genau.

00:39:14: Sehr gut!

00:39:15: Aber wie gut das sich der Kreis schließt?

00:39:16: Ja,

00:39:17: da der Krei schließ nicht immer.

00:39:19: Der Fahren kommt immer wieder.

00:39:20: Und zwar habe ich... Das Psychodrama ist ein Verfahren entwickelt von Jakob Levin Moreno, neunzehnundzwanzig ungefähr.

00:39:32: Das ist ein Verfahren.

00:39:33: Psychodramma ist eben das Handeln der Seele.

00:39:36: Da arbeite ich auch viel als Supervisorin mit, dass wir versuchen die Sachen, die uns bewegen zu inszenieren, also das in Szene zu setzen und auch so Bilder zu schauen.

00:39:46: was ist da eigentlich gerade los?

00:39:48: Und der Mensch der das entwickelt hat, der hat unter anderem eben auch Kinder beobachtet wie die ihre Probleme lösen.

00:39:58: Das heißt beim Psychodrama machst du viel in Handlung spielerisch und in dieser Ausbildung habe ich erst mal überhaupt gelernt was wir wie wann überhaupt erwarten können, was überhaupt machbar ist und dass das Spiel die eigentliche Sprache- und Handlungsebene der Kinder ist.

00:40:20: Und dann habe ich... Also erst mal war das höllisch unangenehm für mich weil ich gedacht hab Boah!

00:40:24: Was hast du denn?

00:40:24: Wie hast ein jahrelang gearbeitet?

00:40:27: Dann habe ich das auf Kinderkonferenz übertragen.

00:40:29: Was läuft denn da?

00:40:31: Das ist ja alles sehr, sehr auf Erwachsener Ebene einfach.

00:40:35: Also keine Ahnung, manche sitzen ja sogar an Konferenztischen und so weiter.

00:40:39: Und machen das sehr, als hätten wir eine Konferenz unter Erwachsenen.

00:40:44: Dann wird ja auch oft beklagt, es können nur die in Anführungszeichen Fittenkindler sich beteiligen aber die anderen nicht, die Schüchternen nicht, Kinder die noch nicht gut Deutsch sprechen können.

00:40:53: und dann habe ich angefangen einzelne Methoden und Techniken eben zu übertragen auf unseren Arbeitsbereich Und hab dann überlegt, wie können wir das hinschriegen?

00:41:05: Dass die Kinder mehr ihre Ausdrucksmöglichkeiten einbringen können in so eine Kinderkonferenz.

00:41:11: Dazu habe ich auch einiges im Buch geschrieben und dann habe ich noch Methoden aus dem Improteater mir angeschaut und sie auch übertragen.

00:41:21: Dann war ich eigentlich fein.

00:41:23: und dann aber einige Morgenkreise, damit habe ich als Fachberatung gearbeitet, auch sehen können Und habe immer wieder auch mitgekriegt, Menschen da fliegen Kinder auch regelmäßig aus Morgengreisen weil die sich nicht richtig verhalten und so weiter.

00:41:35: Und hab gedacht, das geht ja nicht!

00:41:38: Also wir können ja jetzt nicht Kinderkonferenzen implementieren und parallel Fliegen Kinder aus Morgenkreisen.

00:41:44: wie sollte das denn gehen?

00:41:45: Es funktioniert ja nicht.

00:41:47: Dann habe ich überlegt dann muss der auch eine Form von Beteiligung irgendwie stattfinden Und welche Grundlagen braucht es eigentlich?

00:41:55: Also dass man sich überhaupt beteiligen kann, da brauchen wir die Grundlage das ich mich wohlfühle in einer Kita.

00:42:00: Dass ich mich sicher fühle.

00:42:02: und dann habe für mich das so aufgedröselt, dass ich gedacht hab okay, dann ist der Morgenkreis vielleicht stellvertretend oder wir treffen oder Kindertreffen.

00:42:15: Da kann man sich sicherlich einen schöneren Namen überlegen für die soziale Partizipation, also dass ich mich dir wohl fühle.

00:42:22: Dass ich mich sicher fühle, dass ich überhaupt vielleicht auch mal weiß wer ist denn hier alles in der Gruppe oder in der Kita und die Kinderkonferenzen eben für demokratische Partizepation stehen.

00:42:34: Und genau von daher würde ich immer schauen und ich glaube das ist auch sinnvoll, wenn wir Kinderrunden in einer Einrichtung haben, dass wir gucken worin unterscheiden sie sich eigentlich?

00:42:47: Und wofür stehen?

00:42:48: Und ich glaube eine Kinderkonferenz alleine funktioniert nicht gut, weil die braucht irgendwie auch ein anderes Setting wo Kinder überhaupt einfach miteinander ihre Gruppe lernen können.

00:43:02: Also so Basics müssen ja irgendwie auch erarbeitet werden dürfen.

00:43:07: wir haben hier auch Kinder von drei bis sechs die ja unterschiedlich auch Beteiligungsbedürfnisse haben.

00:43:13: Es hat ja nicht jedes Kind das Bedürfnis irgendwo ein Muggelstein abzulegen, davon mal abgesenken.

00:43:17: Die Mugglsteine nerven mich auch?

00:43:18: Ich weiß nicht, ob es dir ähnlich geht!

00:43:22: Nämlich nerven eigentlich mehr als die Muggle Steine Nerven-Bauklötze, die dann zu Türmen gestapelt werden um rauszufinden welches Lied hat jetzt die Mehrheit

00:43:32: Genau und das würde ich zum Beispiel in Morgenkreisen wirklich gar nicht machen.

00:43:37: also oder wenn ihr die anders nennen wollt, liebe Hörerinnen.

00:43:40: Weil dadurch eben auch viel Energie verloren geht und ich dann oft die Situation habe von Gewinnen und Verlieren.

00:43:50: Und ich kann es mir nicht leisten, wenn ich nur fünf oder zehn Minuten mal deswegen hab für eine Kinderrunde dass ich Gefühle provoziere, die ich eigentlich korrigulieren müsste damit sich jedes Kind sicher fühlt und wohlfühlt.

00:44:02: also würde ich darauf schauen.

00:44:05: lass uns bitte das machen mit der größten Möglichkeit, dass es einfach cool ist für die Kinder.

00:44:12: So natürlich kann immer auch was vorkommen wo ein Kind eine Frustration erlebt.

00:44:16: gar keine Frage.

00:44:17: also so sicher kann ich sicherlich nicht arbeiten aber ich sollte nicht vorsätzlich schon sozusagen das einweben.

00:44:24: Also das würde ich gar nicht machen.

00:44:26: und die Energie geht auflösen.

00:44:28: Und letztendlich wissen wir Erwachseners auch wenn wir Dienstbesprechung haben Und wir machen die Dienstbesprechung irgendwie so, keine Ahnung.

00:44:38: Wir haben eineinhalb Stunden und das Flipschat ist voll.

00:44:41: Weiß ich nicht, zehn Punkte!

00:44:43: Und der letzte Punkt ist auch ja... Da hab' ich was ganz, ganz Wichtiges, ne?

00:44:47: Da habe ich wirklich was ganz wichtiges.

00:44:49: Ich möchte gerne... Ich möchte gerne nochmal mit euch über die draußen Situation sprechen, wie wir das jetzt mit dem Aufräumen machen.

00:44:57: Dann möchte ich euch wirklich alle daran beteiligen.

00:44:59: aber lasst uns erst mal die anderen Punkte durchgehen.

00:45:01: ja bevor wir dann das damit wird das andere Schwimmer geschafft haben so und jetzt komme ich mit vom Malien und erzähle was kann ihr beim Träger los ist und irgendwelche Terminen und dass der Müll nächste Woche an einem anderen Tag abgeholt wird und und und So.

00:45:16: und Jetzt ist es noch zwanzig Minuten Zeit Und ich hab alles andere gemacht.

00:45:20: und jetzt die letzten zwanzig Minuten.

00:45:22: Zwanzig vor sechs!

00:45:24: Jetzt geht's los, Beteiligung!

00:45:26: So...und dann sitzen da fünfzehn Leute?

00:45:29: Ja ja, ich seh das vor mir, ja.

00:45:31: Sitz da fünf Zehn Leute mit siebzehn Meinungen.

00:45:34: Wenn du Glück hast, komm noch Meinungen wenn du Glück hasst.

00:45:37: Ansonsten sind mehr einige schon weg- und abgesoffen weil sie vielleicht irgendwie schon denken jetzt lohnt sich es auch nicht mehr die letztenzwanzig minuten.

00:45:46: Da überdehe ich die eine ob sie überhaupt was sagen will Und die andere Kollegin denkt, naja ich halte mich noch mal zurück.

00:45:51: Weil ich bin immer derjenige, die irgendwas sagt und die Nächste überlegt und hofft ob sie noch keine Ahnung beim Edeka das Angebot noch abgreifen kann oder hoffst dass die Kinder gleich gut abgeholt werden können bei der Freundin und und und in den letzten... wenn du, wenn du achtzig Minuten lang zugehört hast, brav zugehörterst weil alles andere wollte ja von dir in dem Moment als Teammitglied auch nicht dann fällt es nicht jedem leicht, jetzt noch mal in die Rolle zu zwitschern und sich zu beteiligen.

00:46:23: Und das heißt alles was wir im Morgenkreis machen, was so ein bisschen die Energie bremst von Jetzt Muggelsteiner auszählen welches Lied sehen wir oder erst zählen Wo ich eigentlich nur will dass du zuhörst dann nochmal umzuzwitschen in Beteiligung Das ist echt schwer.

00:46:41: Ich denke deshalb denke ich, hey wenn du möchtest dass die Kinder sich beteiligen dann steigt gleich mit Beteiligung ein und zwar volle Granate.

00:46:48: Wenn Du möchtes das wir hier richtig Spaß haben im Morgengreis und viel lachen dann fang gleich mit Lachen an und nicht welcher Wochentag es heute ja also der Energie reingehen.

00:46:59: wenn

00:46:59: ich das jetzt richtig verstanden habe Dann würde es im Morgengreis drum gehen, schon die Kinder in diese Gruppe zu bringen und zu sagen hey cool.

00:47:08: Und dann haben wir aber Spaß weil es ist ein soziales Miteinander Es geht darum Gemeinschaft und quasi Gruppen zu üben.

00:47:16: So das wäre das und das ist was anderes wie eine Kindekonferenz.

00:47:21: Genau.

00:47:21: also ich würde versuchen genau dass wir dass wir Spaß haben dass wir lernen können es macht Bock miteinander etwas machen weil und jetzt kommt ich mir wünschen würde, die Kinderkonferenz ist nicht legendlich dazu da Mehrheitsabstimmung zu haben im Sinne von oder das Fußballspiel hat gewonnen.

00:47:41: Also kaufen wir uns jetzt ein Tor sondern dass wir eher gucken kriegen wir Konsensentscheidung hin oder kriegen wir Entscheidungen hin, die uns möglichst vielen oder allen besten Fall gut tun Und dass wir wirklich miteinander was erarbeiten und ins Gespräch kommen, auch unterschiedliche Perspektiven anschauen.

00:48:00: Jetzt ist ja die Kinderkonferenz häufig so das Menschen denken, da muss ihm eine Abstimmung drin vorkommen?

00:48:06: Da haben manche Themen noch gar nicht unbedingt verstanden.

00:48:09: um was geht es hier eigentlich?

00:48:10: und schon muss man hier irgendwie abstimmen.

00:48:14: Natürlich kann man auch gerne mit Muggelstein und Bauklötzen abstimmen keine Frage und es kann auch mal eine Mehrheitsentscheidung geben aber ich sollte schon im Blick haben was die Kinder davon haben und ob es sich überhaupt lohnt, weil ich weiß nicht, ob du das schon auch lesen konntest.

00:48:31: Ich habe ja geguckt mit dem Mehrheitsentscheidung wie sinnvoll ist das ganze Jahr eigentlich?

00:48:35: Ja, hab ich auch damals gemacht.

00:48:37: Und habt dann so eine Studie entdeckt – ich weiß, es braucht immer mehrere Studien gar keine Frage!

00:48:42: Das ist auch nur ein Spot.

00:48:44: aber laut der wurde herausgefunden dass Kinder ab fünf Jahren ungefähr erst verstehen können, was so ne Mehrheitsentscheidung überhaupt.

00:48:53: Deshalb finde ich es auch total verrückt beim Grippen.

00:48:56: Ja, vor allem weil dann fragt man die welches Lied möchtest du?

00:49:01: Möchtest Du das Lied mit der Spinne oder möchtes du das Lieder mit der Sonne?

00:49:04: und dann legt man das da hin und gibt den allen Bauglötzchen in die Hand und dann legen die ja Baugletzchen da drauf und am Ende hat halt das Liet mit der Spinne irgendwie sechs Stimmen und das andere vier und jetzt singen wir das mit der Stimme mit der spinne und alle an.

00:49:15: niemand checked warum

00:49:18: Genau?

00:49:20: Und Jetzt zum Morgenkreis nochmal oder zur sozialen Partizipation, demokratischen Partizimation.

00:49:27: Für mich ist ja Demokratie ein Begegnungskonzept.

00:49:31: Ja für mich auch.

00:49:32: Und deshalb ist für mich so eine Kinderrunde wie der Morgengreis schon auch wichtig dass wir da gut miteinander in Begegnung kommen und dann würde ich eben auch wirklich meinen komplett mein Herzblut einfach nur da reinlegen das wir jetzt hier heute für die fünf Minuten einfach ne coole Begegenung miteinander haben.

00:49:52: Weißt du, ich hab grad noch einen anderen Knoten.

00:49:54: Mein Knot ist grade ... Wenn ich mich zurückerinnere an meine Zeit als ich in Kitas gearbeitet habe... Ich behaupte, ich hätte keinen Morgenkreis gebraucht um mit den Kindern eine fröhliche Gemeinschaft zu bauen!

00:50:11: Weil ich auf Im Pulse von Kindern eingegangen bin.

00:50:15: Wenn ein Kind kommt und sagt, singst du mit mir das und das Lied?

00:50:17: Dann sage ich cool, komm wir singen das Liet!

00:50:20: Und automatisch kommen alle dazu die Bock haben und wir haben dieses Gruppengefühl.

00:50:25: Das heißt, ich bräuchte den Morgenkreis dafür nicht.

00:50:30: Ich persönlich.

00:50:31: Ich weiß nicht ob es ein Konzept ist dass für alle irgendwie stimmig ist ja aber... Also da in der Stelle tue ich mich echt schwer Weil ich so denke, dann ist es halt für die wichtig.

00:50:45: Für dies wichtig ist und die können das machen.

00:50:48: Und alle anderen, für dies was anderes wichtig.

00:50:50: aber ein Kind sich gerade mit etwas anderem beschäftigt oder dass dem's vielleicht nicht leicht fällt in eine Gruppe dazu zu kommen kann er trotzdem dabei sein.

00:50:59: Es kann ja trotzdem zugucken, es kann mitfühlen Ich kann da trotzdem über den Raum hinweg in einen Blickkontakt gehen und dem kinden Gefühl geben.

00:51:07: Ich habs auch gesehen, es ist auch dabei man kann noch mal lächeln oder irgendwas.

00:51:11: Das finde ich so schade, dass das manchmal zumindest in meinem Gefühl nicht verstanden wird.

00:51:18: Dass es nicht den Morgenkreis als Institution braucht um das zu schaffen.

00:51:23: Den haben wir natürlich gemacht klar.

00:51:25: also das haben wir eines Tages gemacht und ich glaube tatsächlich dass das möglicherweise eben auch mit der der Geschichte, sofern der Morgengrass hat ja eine Geschichte mit dem offenen Konzept.

00:51:38: Das hat da durchaus Sinn gemacht die Kinder eben zusammenzurufen und zu sagen was findet ihr heute in der Kita Stadt?

00:51:44: Welche Räume sind offen und welche nicht?

00:51:47: Und wenn Menschen glauben wir brauchen das in der Einrichtung um Kindern Orientierung zu geben Ja gut dann macht ein Morgentreff von drei Minuten sagt den Kindern was los ist Entlebt mich wieder in die Freiheit.

00:52:00: Das kann man

00:52:01: ja immer noch machen.

00:52:03: Genau, aber dann macht auch nicht mehr rein.

00:52:05: Also das finde ich total wichtig sich wirklich klar zu machen wofür mache ich dieses Presse und was ist mein Ziel?

00:52:12: Und dann Vollgas geben und das dann auch bitte mit Liebe und Methodik gestalten.

00:52:21: Ich wäre auch gar nicht dafür jeden Tag ein Morgenkreis zu machen ehrlich gesagt weil weil ich den Anspruch hätte, selber gut reguliert zu sein wenn ich das machen möchte.

00:52:35: Und wenn ich mir vorstelle... Ich habe jetzt gerade noch ein Kind in Empfang genommen.

00:52:40: Ein anderes Kind hat gerade noch geweint oder die Kita-Leitung hat mir gerade noch gesagt, ich muss heute doch nochmal eine halbe Stunde länger arbeiten.

00:52:47: dann rausche ich so rein in die Runde ohne selbst gut regulieren zu sein und dann kann ich nur noch abspulen.

00:52:55: Und das will ich ja nicht.

00:52:56: Ich will ja gut in Kontakt und im Begegnung mit den Kindern sein, also ich würde mir gut überlegen, man kann es auch eine Struktur haben und sagen wir haben zwei Tage in einer Woche oder betten wir das ein und machen das als Angebot natürlich freiwillig auch und ich finde auch Kinder können im Türrahmen stehen und zuschauen und es kann einfach ein wenn es eine super tolle Einladung sein dazu zu kommen und dass die Kinder eben auch wissen sie sind da herzlich bekommen.

00:53:25: Aber ja, ich glaube auch es wird eher als Verpflichtung betrachtet.

00:53:30: Selbst wenn manchmal gesagt wird die Kinder haben das Recht, dass selbst entscheiden ob sie dabei sein möchten habe Ich meine bei den Eindrucks ist trotzdem irgendwie so wie eine Verpflichtungen.

00:53:41: Also dann wird nicht gesagt Ja toll Da musst du aber auch leise spielen Oder dann kannst du aber auch nur das und das machen.

00:53:50: Genau,

00:53:50: wollte ich gerade sagen...

00:53:52: Also wenn wir wirklich sagen der Morgenkreis ist freiwillig Und die Kinder haben das Recht dazu das selbst zu entscheiden ob sie mitmachen wollen oder nicht Dann müssen Sie alternativ auch eine coole Zeit haben dürften und nicht irgendwie nach Mordur.

00:54:03: Das ist dann die schlechtere Wahl.

00:54:04: also überlegst ihr gut.

00:54:07: Erwachsene sind

00:54:09: so schlau manchmal oder?

00:54:11: Ich bin

00:54:12: da wirklich.

00:54:12: manchmal

00:54:13: freue ich mich richtig Wie schlau erwachsen es sind, wie die sich dann doch alles noch mal hintrainieren.

00:54:19: Jeden adultistischen Gedanken drehen sie sich dann auch nochmal so hin, dass das am Ende schon richtig passt?

00:54:25: Und ich glaube schon, dass dies funktionieren kann, so wie du das gesagt hast.

00:54:29: Ich gucke auf die Gruppe und da ist ein Impult, den nehme ich und mache jetzt mal eine Gruppensession spontan.

00:54:37: Das kann sicherlich auch funktionieren.

00:54:39: Die Frage ist können das Erwachsene?

00:54:42: Also nicht alle, glaube ich!

00:54:44: Nicht so, also von daher wenn manche vielleicht dann das eher organisiert und strukturiert brauchen.

00:54:50: Aber wichtig wäre für mich zu wissen okay wir haben es auf dem Schirm dass es das braucht.

00:54:56: Wir haben auch im Schirm das das braucht, dass wir Kinder darin begleiten coole Gruppenerfahrung zu machen weil das ist für mich die Grundlage in einer Kinderkonferenz.

00:55:07: Weil ansonsten habe ich diese Aufgabe eben auch noch den Kindern irgendwie spürbar zu machen.

00:55:13: hey macht es schön, in so einer Runde zu sitzen.

00:55:16: So und da haben wir ja noch sich andere Aufgaben zu bewältigen in einer Kinderkonferenz.

00:55:21: deshalb würde ich das trennen.

00:55:22: Deshalb hatte auch gerade das Beispiel gebracht mit der Dienstbesprechung wenn wir versuchen so viele Ziele in eine Sitzung zu packen.

00:55:29: dass ist viel zu viel.

00:55:30: Ich kann die Situation gar nicht halten.

00:55:32: Es ist nicht haltbar für die Erwachsenen.

00:55:34: Ja und vor allem sind da ja oft auch Themen dabei die gar nicht wichtig wären.

00:55:40: dass man die überhaupt bespricht, da reicht irgendwie weiß ich nicht einen Rundbrief an alle mit den wichtigen Informationen der Woche oder so.

00:55:49: Oder das man es halt auch nur mit denen besprücht ist.

00:55:51: am Ende wirklich betrifft sowas wie der Müll wird einem anderen Tag raus abgeholt.

00:55:57: wer ist zuständig die Tonne rauszustellen?

00:55:59: dann muss die das wissen und nicht fünfundzwanzig Leute im Team.

00:56:04: Genau richtig Mein Ideal wäre so, aber das lässt sich sicherlich nicht auf alle Einrichtungen übertragen.

00:56:14: Weil man ja irgendwie schauen muss welche Bedingung hat man auch.

00:56:17: Aber wenn man meint, man braucht irgendwie einen Setting am Morgen um den Kindern zu sagen, welche Funktionsräume sind offen oder zu?

00:56:25: Oder was auch immer oder wer heute kommt dann macht doch eben ein kurzes Treffen und sagt zwei Minuten was los ist Und ansonsten guckt, dass ihr vielleicht zweimal in der Woche so was wie Morgengreis macht und einmal in einer Woche eine Kinderkonferenz.

00:56:44: Aber dann wirklich mit einer guten Idee und einer guten Haltung – und dann ist es auch sinnvoll!

00:56:52: Ich sag ja immer lieber kurz-und gut statt lang-und schlecht oder lang viel unschlecht, genau!

00:57:00: Genau.

00:57:01: Und dann noch alles schön auf einer freiwilligen Basis und so weiter, ne?

00:57:05: Das ist so...

00:57:06: genau!

00:57:07: Ich würde mir auch sowieso einen Tag in der Woche frei halten und da gar keine Runde fest verankern damit wir sowas wie keine Ahnung wenn noch sowas ist wie spontan müssen nochmal eine Kinderkonferenz machen weil das Thema so groß war.

00:57:19: oder wir wollen mal ein Singkreis zusammenmachen oder Wir haben Kindergeburtstag was auch immer dass ich da schon sowieso immer ein freies Zeitfenster hat, dass ich gar nicht mehr überlegen muss.

00:57:32: Oh Gott!

00:57:33: Wann machen wir das denn noch?

00:57:34: Und wie schieben wir das?

00:57:35: und wie schienen wir das?

00:57:36: Sondern dass es da grundsätzlich einfach einen Tag gibt, wo gar kein Kreis in die eingeplant ist, wo man dann spontan auf diese Situationen auch nochmal reagieren kann.

00:57:47: Ja... Ach ja...

00:57:50: Ich würde mir sowieso vielmehr bewünschen.

00:57:52: Wir würden mal spontan im Gruppenalltag mit den Kindern singen.

00:57:56: Also sobald es

00:57:57: war für die Seele.

00:57:59: Und da kann man so viele wirklich coole Sachen machen und das ist nicht mal so ungewöhnlich, dass dann wirklich ganz viele Kinder dazukommen.

00:58:08: Und dann auch richtig Spaß haben!

00:58:10: Dann denke ich halt, dann reicht es auch, dann muss sich an dem Tag noch einen Morgenkreis oder keine Ahnung, ja?

00:58:18: Das muss dann nicht, sondern dann ist das ausreichend.

00:58:20: Es darf dann auch so sein aber... Das ist vielleicht wirklich nicht für alles so einfach.

00:58:27: Aber ja... Nee, weil im Vielorganisationen eben oft abhängt, je nachdem wie groß die Einrichtung auch ist, wie viele Pläne sind und ich glaube schon dass das sicherlich auch hilfreich ist, also Kinderkonferenz sowieso.

00:58:42: Also da bin ich... Das ist für mich unverständlich wenn man sagt, das machen wir mal, wenn es mal so ist Das muss aus meiner Sicht total wirklich strukturell verankert sein, das ist die Runde der Kinder.

00:58:54: Die Kinder müssen wissen, keine Ahnung immer mitwochs ist die Kinderkonferenz weil es ja sozusagen... ...die Versammlung der Kinder ist!

00:59:01: Das hat ja auch was mit Macht zu tun, dass wir den auch macht geben wenn wir das dann wirklich machen und dass die Kinder dann auch das im Grunde genommen selbst einberufen könnten wenn sie wollten und das auch wissen, dass sie das können.

00:59:17: Das ist nämlich in manchen Einrichtungen so, die sagen wir machen eine Kinderkonferenz wenn wir ein Thema haben.

00:59:23: Also wer entscheidet denn ob er ein Thema

00:59:25: hat?

00:59:26: Genau und dann auch Menschen.

00:59:28: heute können wir nicht machen weil Kollegen So-und-So ist nicht da Und nächste Woche ist die Kollegin So-unso auch nicht da und das funktioniert halt nicht.

00:59:37: also unsere Kinder Konferenz das hat was mit Kinderrechten zu tun und eben auch mit Kinderschutz.

00:59:42: aus meiner Sicht werden da Beschwerden usw.

00:59:45: bearbeitet werden.

00:59:45: auch dafür brauchen wir einen Setting.

00:59:49: Genau, es gibt ja hoffentlich vielen Einrichtungen eigentlich an allen.

00:59:52: Ein beschwertes Verfahren für Kinder und wenn der Beschwerden sind dann müssen die auch in irgendeinem Setting bearbeitet werden dürfen.

01:00:00: Beteiligungsorientiert bitte schön!

01:00:02: Und dazu sind Kinderkonferenzen eben auch hilfreich.

01:00:06: Wenn ich jetzt das nur mache, wenn da irgendwann mal so ein Thema aufploppt, dann sind die Kinder eben auch nicht geübt, routiniert wie auch immer.

01:00:14: also wir müssen sie schon auch stark machen fit machen dafür, dass sie sich dafür einsetzen können und unterstützen.

01:00:24: Deshalb glaube ich ist es eben wichtig so was zu haben wie der Morgenkreis ob da jetzt so passiert wie du das sagst oder eben organisierter stattfindet aber dass ich weiß das muss ich halt eben auch unterstützen.

01:00:38: Und es gehört eben viel dazu dass wir die Kinder empowern ermutigen und dass ich mich auch zeige in so einem Kreis.

01:00:46: Also ist es ja schon verrückt, dass ich meins wegen im Alltag in einer eins zu eins Begegnung total liebevoll mit den Kindern agiere.

01:00:51: Aber plötzlich ist der Morgenkreis da und plötzlich bin ich total streng und sage nicht wackeln!

01:00:56: Teddy unter dem Stuhl!

01:00:58: Ja... Warum hast du denn überhaupt mitgebracht?

01:01:01: Genau, dann denkt er so.. Plötzlich ist meine Rolle, ich zeig mich ja dann plötzlich total anders.

01:01:06: also wie so eigentlich.

01:01:10: Und das die Kinder eben auch Vertrauen zu mir gewinnen in so eine Runde und wissen achja guck mal so macht Jessica das.

01:01:16: Und dann denke ich, das wäre auch mehr Beteiligung in den Kinderkonferenzen.

01:01:22: Ja!

01:01:23: Ich möchte total gerne mit dir noch über Kinderkonkurrenz sprechen und nicht überlege gerade wie sinnvoll es ist jetzt noch zu machen oder ob wir einfach spontan entscheiden?

01:01:33: Wir nehmen nochmal eine zweite Folge auf.

01:01:35: Hättest du Lust nochmal zu kommen zur Kinderkonkonferenz?

01:01:40: Ja!

01:01:43: Voll überfahren!

01:01:43: Du darfst nachher deine Meinung auch nochmal ändern.

01:01:47: Aber ich habe gerade irgendwie gedacht, das sprengt jetzt echt in den Rahmen.

01:01:51: Jetzt haben wir so viel über das eine gesagt und wenn wir jetzt noch anfangen, dann wird es schwierig.

01:01:58: Das glaube auch

01:01:59: gut!

01:02:00: Dann würde ich dich bitte kurz einmal zu überlegen sind wir überall vorbeigekommen was dir wichtig ist zum Thema Morgenkreise oder gibt's irgendwas wo du sagst?

01:02:11: Das müsste noch mit dazu.

01:02:15: Also ich glaube, was schön wäre ist wenn ich als Fachkraft vor allen Dingen auch Spaß dran habe und nicht das Gefühl hab' ich muss da jetzt ja irgendeine Struktur folgen.

01:02:28: Dass ich verstehe... Das würde ich mir auch wünschen dass wir ein bisschen davon weg kommen zu sagen ach die Struktur ist so wichtig!

01:02:35: Das gibt den Kindern Sicherheit.

01:02:37: wenn wir keine Struktur haben Siehst du was passiert?

01:02:40: Die

01:02:40: Frage ist halt auch immer, was ist denn Struktur.

01:02:42: Struktur heißt ja nicht möglichst viele Punkte im Tagesablauf die wir abhaken.

01:02:46: Genau genau.

01:02:48: aber das was wir übersehen ist dass es keine Sicherheit über Struktur herstellen sondern in der Regel über Beziehung.

01:02:56: und das das Wichtigste ist.

01:02:58: und das heißt ich glaube Ich würde dies machen morgen so dann würde ich gucken ich starte den Morgenkreis Und wie komme ich erst mal in eine Beziehungs zu jedem Kind, das heißt es wäre schön jedes Kind erst mal anzulächeln und zu begrüßen.

01:03:12: Und dass wir alle erstmal in dieser Situation ankommen.

01:03:17: und ja ich glaube, dass wir wirklich überlegen wie kommen wir hier zusammen in einer guten Begegnung?

01:03:28: Das wäre so uns vor allen Dingen auch wenn's mir selber keinen Spaß macht dann ist doch ein super Anlass rüber nachzudenken.

01:03:34: Wie kanns jetzt anders gehen damit ich wieder Spass habe.

01:03:39: Dann danke ich dir für deine Zeit heute und hoffentlich schon mal im Voraus fürs nächste Mal, wenn wir über Kinderkonferenzen sprechen dürfen zusammen.

01:03:50: Und möchte noch einmal kurz sagen wie das Buch heißt nämlich Kindekonferenz in Morgenkreise und

01:03:55: Co.,

01:03:56: dass es erschienen im Wolterskluver-Verlag habe ich das richtig zu streichen heißt so ne?

01:04:04: Ja, da steht ja Wolters Kluber drauf und Karl-Link vor allen

01:04:06: Dingen.

01:04:07: Genau so nämlich das nicht erschreckend ist ein bisschen dickes Buch aber das wirklich sehr gut geschrieben.

01:04:12: und wenn man dich erreichen möchte wo kann man dich finden?

01:04:20: Genau unter jessika schucht es heißt meine Webseite auch Jessicaminoschuch.de.

01:04:26: Und ansonsten bei Insta freue ich mich natürlich auch.

01:04:29: da kann man mir auch folgen wenn man mag.

01:04:32: Da heißt sich Jessica Schubunterstrichbegiegnorgenau.

01:04:37: Ja, möchte ich auch sehr doll empfehlen weil Jessica nicht so viel Wert legt auf Instagram.

01:04:45: taugliche Verkürzungen?

01:04:47: Gar nicht!

01:04:50: Das mag ich persönlich sehr.

01:04:53: So nämlich dann.

01:04:55: vielen Dank und auch Danke fürs Zuhören.

01:04:59: Ich verlinke natürlich alles in der Folgenbeschreibung.

01:05:02: Und dann

01:05:04: bis zum nächsten Mal.

01:05:05: Tschüss ihm!

01:05:06: Tschüss und vielen Dank dir noch mal für ihr.

Über diesen Podcast

Meine Erfahrung der letzten Jahre als pädagogische Fachkraft in verschiedenen Kitas ist Folgende:

Wir reden viel von Empathie und wie wichtig sie ist. Aber wie geht Empathie wirklich? Was mache ich, wenn ich Verhaltensweisen von anderen Fachkräften beobachte die einfach übergriffig und gewaltvoll sind aber trotzdem sehr weit verbreitet geduldet werden? Wie kann ich damit für mich umgehen, was kann ich selbst dem entgegen setzten? Welche Situationen im Kita- Alltag sind besonders herausfordernd?

Diese und noch mehr Fragen habe ich mir im Lauf der Zeit gestellt und Antworten auf Vieles gefunden. In jeder Folge geht es auch und manchmal ganz nebenbei um Adultismus und seine Auswirkungen, um Partizipation und bedürfnisorientierte Pädagogik.  Du kannst Dir hier die Bestärkung, die Argumente, das Fachwissen abholen, die Du brauchst. Gratis aber nicht umsonst!

Für mehr Diskussion, mehr Reflexion und mehr Empathie in Kitas!
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von und mit Fea Finger

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